RUB » Verwaltung »  Arbeitsmedizinischer Dienst » Arbeitsmedizinische Vorsorge an der RUB

Arbeitsmedizinische Vorsorge an der RUB

Die arbeitsmedizinische Vorsorge ist aufgrund der Arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordnung ArbMedVV erforderlich (Pflichtvorsorge) oder anzubieten (Angebotsvorsorge):

  • wenn beim Umgang mit den im Anhang Teil 1 der ArbMedVV aufgeführten Gefahrstoffen der Arbeitsplatzgrenzwert überschritten ist oder es sich um einen krebserregenden, erbgutverändernden (Kategorie 1 oder 2) oder hautresorptiven Stoff handelt (Pflichtvorsorge) bzw., wenn eine Exposition nicht ausgeschlossen wird (Angebotsvorsorge). Dieses ist nach §18 Gefahrstoffverordnung zu ermitteln. Bei Laborarbeiten kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass keine arbeitsmedizinische Vorsorge vorgeschrieben ist, wenn fachkundiges Personal mit Gefahrstoffen in geringen Mengen unter laborüblichen Bedingungen und Einhaltung der Laborsicherheitsstandard gemäß TRGS 526 arbeitet. An der Ruhr Universität wird den betroffenen Beschäftigten eine arbeitsmedizinische Wunschvorsorge (G100) angeboten.
  • Bei den im Anhang Teile 2 bis 4 der ArbMedVV aufgeführten Tätigkeiten (z.B. Arbeiten mit Infektionsgefährdungen, Arbeiten im Lärmbereich), wenn die dort aufgeführten Auswahlkriterien vorliegen.

Die Information "Auswahlkriterien für die arbeitsmedizinische Vorsorge" bietet Hilfestellung bei der Entscheidung, ob und welche arbeitsmedizinische Vorsorgen oder Eignungsuntersuchungen bei den Beschäftigten erfolgen oder angeboten werden müssen.

Die arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge ist durchzuführen bzw. die Angebotsvorsorge anzubieten:

  • vor Aufnahme der Tätigkeit
  • während der Tätigkeit in bestimmten Zeitabständen.

Die Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorge erfolgt an der RUB in der Stabsstelle Arbeitsmedizinischer Dienst auf der Grundlage der berufsgenossenschaftlichen Grundsätze.

Der Arbeitgeber (Personaldezernate) erhält nach Abschluss der Angebots- oder Pflicht-Vorsorge eine Bescheinigung mit den Angaben, wann und weshalb die Vorsorge erfolgte und wann der nächste Vorsorgetermin stattfinden soll. Nur die Bescheinigungen für die Beschäftigten beinhalten eine arbeitsmedizinische Beurteilung.

Neben der arbeitsmedizinischen Vorsorge gibt es arbeitsmedizinische Untersuchungen aufgrund sonstiger Vorschriften (z.B. Strahlenschutzverordnung, Röntgenverordnung) und die an der Ruhr Universität Bochum in  Dienstvereinbarungen geregelten Eignungsuntersuchungen nach den Berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen G25 (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeit) und G41 (Absturzgefahr).

Bei Fragen zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge können Sie sich gern an die Betriebsärztin der Ruhr Universität Bochum wenden.

Kontakt

Betriebsärztin

Frau Dr. med. Kirsten Wiegand
Telefon: +49 (0)234 32 -24400

Anmeldung

Frau Azevedo, Frau Dusza
Telefon: +49 (0)234 32 -24400